Floßkino & Theater

22/08/2018 Anarche Screening #2 Türsteher Europas

Im zweiten Teil unserer Screeningreihe über die Außengrenzen Europas zeigen wir die Dokumentation “Die Türsteher Europas”. Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Bemühungen europäischer Länder, ihre Migrationskontrollpolitiken bis tief in den afrikanischen Kontinent hinein zu verlagern. Im Anschluss diskutieren wir mit dem Drehbuchschreiber und taz-Redakteur Christian Jakob über die Folgen dieser Entwicklungen und Widerstandspraktiken in den betroffenen Ländern.

Unkostenbeteiligung: 6€, Ticketreservierung: Mail an: anarche_kino@posteo.de Da der Platz auf der Anarche limitiert ist, reserviert eure Plätze bitte rechtzeitig. Die genauen Koordinaten des Liegeplatzes schicken wir euch in der Bestätigungsmail.


14/08/2018: Anarche Screening #1 Iuventa – der Film

In unsere Screeningreihe diskutieren wir diesen Sommer mit AktivistInnen und FilmemacherInnen über die Abschottungspolitik Europas – dieses Mal mit Jugend Rettet e.V. über die Situation im Mittelmeer.

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

Unkostenbeteiligung: 6€
Ticketreservierung: Mail an: anarche_kino@posteo.de Bitte, reserviert eure Plätze rechtzeitig. Die genauen Koordinaten des Liegeplatzes schicken wir euch in der Bestätigungsmail.

http://www.iuventa-film.de/


25/07/2018: Zwischen den Ufern – Między brzegami

Lesung auf der Anarche mit Emilia Smechowski. Los geht’s um 18 Uhr.

Ankommen und nicht wissen, woher eigentlich? Die Flucht ihrer Familie nach Westberlin im Jahr 1988 beschreibt die Autorin Emilia Smechowski als Anpassung in Rekordzeit. Möglichst unauffällig einen Neuanfang zu wagen und die polnische Herkunft dabei zu vergessen: was von deutscher Seite gefordert wurde, war für viele Pol*innen ebenso selbstverständlich. In „Wir Strebermigranten“ erzählt Emilia Smechowski ihre eigene polnisch-deutsche Migrationsgeschichte und stellt wichtige Fragen zu Integration und Identität in der deutschen Migrationskultur.

Im Anschluss an die Floß-Lesung wird Denis Friedrich (Europauniversität Viadrina) das Gespräch um seinen Blick erweitern und dieses zusammen mit dem Publikum fortgesetzt. „Zwischen den Ufern“ ist dabei nicht nur das Motto von Lesung und Diskussion – auch der Veranstaltungsort befindet sich losgelöst vom Ufer: mitten auf der Spree!

Moderation: Ulrike Kind (Senatskanzlei Berlin)

Eintritt gegen Spende. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt – verbindliche Anmeldung bis 22.07. unter Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e. V.

Gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Sanddorf-Stiftung.

In Kooperation mit agitPolska e.V. und der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und als Teil der Veranstaltungsreihe „Sei fit!”


15/08/2017 Short Film Screening On Board – Filmouflage Meets Anarche

THE FULL PROGRAMM WILL BE ANNOUNCED SOON 😉

To enjoy the summer nights, we’ve decided to take you on board next tuesday, 15th of August, for a very special tour and screening along Filmouflage and Anarche. We will all leave on the same boat, yes boat!

Filmouflage sets sail with and on the Anarche through an exploration of memory, gender, territory and resistance in Colombia. All these subjects, like the boat, are in constant construction and movement. We wait for you with gastronomic and audiovisual delights to enjoy, as we navigate and immerse ourselves in these parallel worlds.

As you know, the boat is not infinite, and therefore, the seats are limited. Confirm your assistance and that of your friends to: filmouflage@gmail.com

We will count with the presence of the director and the researcher (Hanna Thiesing and Kristina Dietz) of “Stopping La Colosa, reclaiming our territory”.

Ahoj!

TIME: 8.00 pm
DATE*: 15.08.17
SCREENING STARTS AT: 9.30 pm
PLACE: Alt Stralau Bushaltestelle – Rummelsburger Bucht

* In case of rain, we will inform about a next date.

** The short films are in original language with English subtitles: OmU


07/07/2017 Nothing to hide – Politisches Bootskino

Für alle Zurückgebliebenen und Neunmalklugen, die es am G20-Wochenende nicht nach Hamburg schaffen, gibt es nun DIE Alternative. Politisches Bootskino auf der Anarche!

Wir möchten am Abend des 07.07.2017 den Film “Nothing to hide” zeigen, welcher sich kritisch mit dem Mainstream-Mantra, man habe “nichts zu verstecken” und somit auch durch die praktizierte digitale Massenüberwachung nichts zu befürchten, kritisch auseinander setzt.

Im Anschluss an den Film wird die Möglichkeit bestehen in Austausch mit der anwesenden Produzentin des Films zu treten. Für etwas Essen und Trinken ist gesorgt.

Treffpunkt 21 Uhr, Ablegen 21:30 Uhr, Filmstart 22 Uhr. Ort: Rummelsburger Bucht (Seite Alt-Stralau): GoogleMaps

Um abschätzen zu können wieviele kommen, schreibt uns doch eine kurze Mail an: Tobias.Maier@posteo.de

Wir freuen uns!


Sommer 2016: Anarche Kino-Reihe: Neo_Realista!? Politisches Kino 

Mit den “Neo_realista?”-Veranstaltungen wurde die Anarche zu einer Zeitmaschine ins Italien der Nachkriegszeit.

dsc07035Noch unter Mussolini entstand dort ein hoch politisierter, sozial-kritischer und oft marxistisch geprägter Stil Filme zu drehen, der auch heute noch nichts von seiner aufrüttelnden Wirkung verloren hat. Wir haben fünf dieser Meisterwerke aus unserer Schatztruhe gekramt, unsere Aperitivo-Künste aufgefrischt und mit hochseetauglichen Cineasten viele spannende, traurige und kontroverse Stunden an Bord verbracht! Wir freuen uns auf nächstes Jahr und basteln jetzt schon an neuen Zielen für die Zeitmaschine! Wenn ihr Vorschläge für eine neue Filmreihe habt oder einfach helfen wollt, gerne anheuern!


03/08/2016: neo_realista*?! Politisches Kino offener Tresen

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dt/it/eng

Am nächsten Mittwoch möchten wir mit einem neuen Veranstaltungsformat auf der Anarche beginnen. Die Anarche wird für fünf Abende in diesem Sommer zu einer Zeitmaschine ins Italien der Nachkriegszeit. Schon während des Krieges entsteht dort ein hoch politisierter, sozial-kritischer und oft marxistisch geprägter Stil Filme zu drehen, der auch heute noch nichts von seiner aufrüttelnden Wirkung verloren hat. Wir haben fünf dieser Meisterwerke für euch aus unserer Schatztruhe gekramt, unsere Aperitivo-Künste aufgefrischt und freuen uns riesig auf einen spannenden, emotionalen und kontroversen Abend an Bord!
Vor dem Film besteht die Möglichkeit das Anarche-Projekt und die meuter-crew an unserem Offenen Tresen kennenzulernen. Wenn ihr das schon immer mal machen wolltet oder konkrete Projekt-Ideen mit der Anarche habt, dann kommt unbedingt vorbei! Für Verpflegung ist gesorgt..

neo_realista? Dann schreib uns bitte an freimeuter@gmail.com eine mail, um dich und die Menschen mit den du kommen möchtest anzumelden. Der Platz an Bord ist begrenzt..

Spendenempfehlung: 5-10 €
Uhrzeit: 19 Uhr
Termine*: 3/8; 10/8; 31/8; 7/9; 21/9

*Bei schlechtem Wetter bemühen wir uns spontan um einen Ersatztermin, bei besonders gutem Wetter kümmer wir uns um besonders viel Aperol Spritz und hängen die Badeleiter raus!

** Wir möchten die Filme gerne auf italienisch mit englischen bzw: deutschen Untertiteln zeigen.
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Mercoledí prossimo comincerá per la prima volta un nuovo formato die eventi sull’ Anarche. Si tratterá di un viaggio lungo 5 serate estive che ci riporterá nell’Italia del dopoguerra. Perché giá durante la guerra in Italia nasce un cinema critico, politicizzato e spesso filo-marxista. Un cinema che nemmeno oggi ha perso nulla della sua autenticitá e forza. Noi per voi abbiamo scelto 5 capolavori dal nostro tesoro perché crediamo che meritiate di vederli. A bordo vi prepareremo un aperitivo e una serata certamente coinvolgente, piena di controversie ed emozioni!
Prima del film ci sará la possibilitá di conoscere il progetto dell’Anarche e la nostra crew. Quindi portatevi le vostre idee migliori e I progetti finora irrealizzabili da realizzare insieme.
Neo_realista? Scrivici su freimeuter@gmail.com una mail per confermare la tua presenza e quella dei tuoi amici. I posti a bordo purtroppo non sono infiniti.

Offerta d’ingresso: 5-10€
Ora: 19:00
Data*: 03.08; 10.8; 31.8; 7.9; 21.9

*se ci fosse brutto tempo (cosa mai vista a Berlino) rimanderemo la serata e vi informeremo. In caso ci fosse tempo spettacolare prepareremo piú spitz e ci faremo un bagno

** ci piacerebbe mostrare I film in italiano con I sottotitoli in tedesco/inglese


Kooperation mit dem Theater der Migranten

Juli/August/2015 In Anlehnung an Joseph Conrads kolonialkritische Novelle „Herz der Finsternis“ hat ein Ensemble des Theater der Migranten eine Performance in der Kunstfabrik sowie auf der Anarche aufgeführt. Die Anarche diente den Gästen, im Rahmen einer nächtlichen Expedition durch Berliner Schifffahrtskanäle, als fahrende Theaterbühne.

Herz der FinsternisGemeinsam mit Geflüchteten, die über die Grenzen und Meere nach Berlin gekommen sind, hat ein Ensemble des Theater der Migranten eine Performance entworfen, bei der nach „den globalen Mechanismen von Migrationsbewegungen, nach deren ökonomischen und politischen Hintergründen und nach einer ungewissen Zukunft in einem postindustriellen Konsens-Kapitalismus“ gefragt wurde.

Die Floßfahrten mit der Anarche fanden nach Sonnenuntergang mit Textcollagen, Bildprojektionen und futuristischem Sound statt. Jenseits von Zeit, Gesetz und Logik drifteten wir in geheimnisvolle Zonen der Berliner Kanäle ab.

Performance: Martin Moukodi, Oumar Aghali, Seyni Maiga, Abidal Bance, Ismael Ouedraogo, Richard Djif, Oumar Djalou, Harber Sacko, Peguy Takou Ndie, Soni Taskiner, Tiemoko Sangare, Mohammed Darbouka, Parwez Akburi, Sam Shahmansoori, Hossein Hosseini, Amir Naderi und Genifer M. Habbasch (Erzählerin), Ursula Wolschendorf (Tanz) und Jutta Armgard.

Konzept und Regie: Olek Witt Co-Regie: Richard Djif Bühne/ Kostüm: Hendrik Scheel Dramaturgische Mitarbeit: Michael Beron/ Steffen Neupert/ Peguy Takou Ndie Videocollagen: Maryvonne Riedelsheimer Sound: OrZe Technik: Jakob Arnergger/ Det Auell Theaterpädagogik: Rosalin Hertrich/ Ana Kavalis/ Rebekka Hock Regieassistenz: Elena Liesenfeld/ Michael Beron Produktionsleitung: Steffen Neupert Produktionsassistenz: Elisabetta Ciufegni Öffentlichkeitsarbeit: Johanna Renger Faltbootidee: Frank Bölte Musiker: Emilia Niezbecka und Werner Scheel

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Das Projekt des Theater der Migranten fand in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln, dem Neuköllner Kulturverein, der Bürgerstiftung Berlin, Kulturfluss e.V., Flutgraben e.V. u.a. statt.

Wir, die Freimeuta, sind von der Idee des Projekts sehr beeindruckt. Und freuen uns, dass wir mit der Anarche als Theaterbühne und uns als Crew dienen durften. Die Aufführungen haben eine große Pressewelle nach sich gezogen.

Pressestimmen:

  • taz – die Tageszeitung: “Theater der Migranten – Für spukhafte Momente ist gesorgt”, von René Hamann
  • Spiegel Online: Floßfahrt mit Flüchtlingen: Das Boot ist voll”, von Mareike Nieberding
  • Deutschlandfunk 1: “Herz der Finsternis – Mit Flüchtlingen im selben Boot”, von Camilla Hildebrandt
  • Deutschlandfunk 2: “Theater der Migranten – Nächtliche Expedition auf Berliner Gewässern”, von Hartmut Krug
  • Tagesspiegel: “Flussfahrt mit Flüchtlingen”, von Patrick Wildermann
  • Nachtkritik: “Herz der Finsternis – Das Berliner Theater der Migranten begibt sich auf eine Flussfahrt  – Beeilt euch!”, von Dirk Pilz
  • Junge Welt: “Zwischen Schrottplatz und Gewerbe”, von Anja Röhl

Weitere Infos unter: migranten-projekt.de

Herz der Finsternis


Juli/August 2015  Kooperation mit dem Theater der Migranten

In Anlehnung an Joseph Conrads kolonialkritische Novelle „Herz der Finsternis“ wird ein Ensemble des Theater der Migranten eine Performance in der Kunstfabrik sowie auf dem Floß aufführen. Dabei wird die Anarche im Rahmen einer nächtlichen Expedition den Gästen als fahrende Theaterbühne durch Berliner Schifffahrtskanälen dienen.

Gemeinsam mit Geflüchteten, die über die Grenzen und Meere nach Berlin gekommen sind, entwirft ein Ensemble des Theater der Migranten eine Performance, bei der nach „den globalen Mechanismen von Migrationsbewegungen, nach deren ökonomischen und politischen Hintergründen und nach einer ungewissen Zukunft in einem postindustriellen Konsens-Kapitalismus“ gefragt werden soll.

Die Floßfahrt wird nach Sonnenuntergang mit Textcollagen, Bildprojektionen und futuristischem Sound beginnen und jenseits von Zeit, Gesetz und Logik in geheimnisvolle Zonen der Berliner Kanäle abdriften.

Performance: Martin Moukodi, Oumar Aghali, Seyni Maiga, Abidal Bance, Ismael Ouedraogo, Richard Djif, Oumar Djalou, Harber Sacko, Peguy Takou Ndie, Soni Taskiner, Tiemoko Sangare, Mohammed Darbouka, Parwez Akburi, Sam Shahmansoori, Hossein Hosseini, Amir Naderi und Genifer M. Habbasch (Erzählerin), Ursula Wolschendorf (Tanz) und Jutta Armgard.

Musiker: Emilia Niezbecka und Werner Scheel

Konzept und Regie: Olek Witt Co-Regie: Richard Djif Bühne/ Kostüm: Hendrik Scheel Dramaturgische Mitarbeit: Michael Beron/ Steffen Neupert/ Peguy Takou Ndie Videocollagen: Maryvonne Riedelsheimer Sound: OrZe Technik: Jakob Arnergger/ Det Auell Theaterpädagogik: Rosalin Hertrich/ Ana Kavalis/ Rebekka Hock Regieassistenz: Elena Liesenfeld/ Michael Beron Produktionsleitung: Steffen Neupert Produktionsassistenz: Elisabetta Ciufegni Öffentlichkeitsarbeit: Johanna Renger Faltbootidee: Frank Bölte

Das Projekt des Theater der Migranten findet in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln, dem Neuköllner Kulturverein, der Bürgerstiftung Berlin, Kulturfluss e.V., Flutgraben e.V. u.a. statt.

Premiere: Samstag 24/07 21:00h, Donnerstag 30/07 20:00h sowie Freitag 31/07 und Samstag 01/08 jeweils um 21:00h, Ort des Veranstaltungsbeginns: Kunstfabrik, am Flutgraben 3, 12435 Berlin.

Karten und weitere Infos unter: migranten-projekt.de

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